Heilsam
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00:00:00: Seniorenmagazin Leben plus zum Thema Heilsam.
00:00:08: Die Hörversion dieses Magazins wurde mithilfe einer KI-Stimme erzeugt.
00:00:17: Editorial.
00:00:20: Ich gebe offen zu, dass wir uns mit der Entscheidung das Thema heilsam für diese Ausgabe zu wählen nicht leicht getan haben.
00:00:28: Für uns war klar, dass es ein gutes Thema ist, zu dem sich viel sagen ließe.
00:00:33: Das Thema ist jedoch auch anspruchsvoll da es viele Fragen aufwirft Fragen, die so persönlich sind dass sie am besten im vertrauten Gespräch behandelt werden.
00:00:44: Aber auch Fragen auf die wir gerne eine Antwort hätten bei denen wir jedoch an die Grenzen des Erklärbaren stoßen und die offen bleiben müssen.
00:00:52: Und doch haben wir uns bewusst dafür entschieden uns den Thema heilsam zu stellen.
00:00:58: Wir laden Sie ein sich mit uns auf einen Weg zu begeben der sich als Heilsam erweisen kann.
00:01:04: In schwierigen Zeiten mag uns das unmöglich erscheinen Doch der Entschluss, unser Herz bewusst für Heilsames zu öffnen und ihm eine neue Chance zu geben ist ein erster wichtiger Schritt.
00:01:16: In dieser Ausgabe kommen Menschen zu Wort die sich auf einem solchen Weg befinden und davon berichten – und wir laden sie ein mit uns einen Blick in die Bibel zu werfen!
00:01:25: Denn gerade im Vertrauen auf Gott ist es möglich, Heilsame zu erfahren.
00:01:30: Wir freuen uns wenn Sie den einen oder anderen Gedanken entdecken, der Ihnen weiterhilft Denn auch im Alter liegt noch ein Stück Weg vor uns, auf dem wir heilsame Erfahrungen machen können.
00:01:41: Es lohnt sich hier einen guten Weg einzuschlagen!
00:01:45: Ihr Siegfried Leverwink – stellvertretend für das Leben plus Redaktionsteam Unheilbar krank und nicht allein Eine heilsahme Begegnung.
00:02:00: Im Alter von neunzehn Jahren erhält Stefanie Hälzel die Diagnose einer unheilbaren Erbkrankheit.
00:02:06: Heute jedoch kann sie bezeugen, dass gerade in schmerzhaften Momenten wertvolle und heilsahne Erfahrungen verborgen liegen.
00:02:14: Die Sache scheint klar – wer krank ist hofft auf Heilung!
00:02:18: Bleibt Sie aus gilt die Lage als aussichtslos.
00:02:22: Doch auch chronisch kranke können erstaunlich lebensfroh sein während manch gesunder hoffnungslos verzweifelt.
00:02:29: Offenbar ist es möglich eine innere Widerstandskraft zu entwickeln die beeinflusst, wie dramatisch wir unsere persönliche Lage erleben.
00:02:37: Diese als Resilienz bezeichnete Fähigkeit rückt angesichts der steigenden Lebenserwartung zunehmend in den Fokus der Wissenschaft.
00:02:46: Wie können wir seelisch gesund altern und sogar so manchem Alterungsprozess trotzen?
00:02:52: Denn Resilience lässt uns die Dinge positiver sehen – und wirkt sich dadurch oft auch positiv auf unsere Umstände aus!
00:02:59: Wer eine erwartungsvolle Haltung hat erkennt Möglichkeiten und Chancen Durchbricht Gedankenspiralen, blickt nach vorn und nimmt Lichtblicke wahr.
00:03:08: Doch wie wird man resilient?
00:03:11: Wie gewinnt man diese innere Kraft?
00:03:13: Während man früher dachte Resilienz sei in erster Linie angeboren weiß man heute dass sie man sich entwickeln und trainieren kann.
00:03:22: Meine Erfahrung ist das dieser innere Widerstandskraft vor allem in der Begegnung mit Gott entsteht Denn im Kontakt mit ihnen geschieht etwas einzigartiges.
00:03:31: Wir dürfen uns Resilienz von Gott schenken lassen, statt sie uns mühevoll selbst erarbeiten zu müssen.
00:03:38: Zwar erfordert auch das etwas Übung, das Herz bewusst für Gott zu öffnen – doch gerade diese Hinwendung zu ihm ist zutiefst heilsam, stärkend und entlastend!
00:03:49: Wie das praktisch aussieht möchte ich an drei persönlichen Beispielen verdeutlichen.
00:03:55: Hoffnung in hoffnungsloser Situation.
00:04:00: Die medizinischen Fakten bieten keinen Anlass zur Hoffnung.
00:04:03: Durch eine Erbkrankheit weist mein Bindegewebe viel zu wenig Stabilität auf.
00:04:08: Da Bindegewebe im gesamten Körper vorkommt, wirkt sich dieser Defekt bei mir auf sämtliche Systeme aus – auf Gelenke, die Haut und innere Organe ebenso wie auf das Nervensystem und diverse Stoffwechselprozesse.
00:04:22: Seit meiner Jugend habe ich keinen einzigen schmerzfreien Tag mehr erlebt.
00:04:26: Die Symptome lassen sich lindern, doch die Krankheit gilt als unheilbar!
00:04:31: Wie der Apostel Paulus in Römer Acht-Achzehn kann ich jedoch sagen, was sich jetzt erleide ist nichts Verglichen mit der Herrlichkeit die Gott mir einmal schenken wird.
00:04:42: Ich glaube an ein Leben nach dem Tod das ich in Gottes Nähe verbringen darf und in dem alles Leid ein Ende haben
00:04:48: wird.".
00:04:49: Das mag wie einen Vertrösten auf morgen klingen doch es ist viel mehr!
00:04:53: Es bewirkt dass ich nicht nachtrauern muss was mich hier verwährt blieb.
00:04:58: Es ist die freudige Erwartung, dass meine Situation eben nicht ausweglos ist.
00:05:03: Und es ist der liebevolle Beweis meines Schöpfers – das er mich durch die Krankheit weder strafen will noch mich im Stich lässt!
00:05:10: Er hat seinen Sohn in den Tod gegeben damit ich diese wundervolle Zukunft haben darf.
00:05:16: Wie könnte ich da an seiner Liebe zweifeln?
00:05:20: Durchgetragen in der Not Mein Leben in der bewussten Abhängigkeit zu Gott zugestalten lässt mich erkennen, wie er die Geschicke meines Lebens lenkt.
00:05:32: Wiederholt durfte ich sein Eingreifen auf wundersame Weise erleben – etwa als sich vor einigen Jahren erst beim Arzttermin nagte, dass der aufgesuchte Handchirurg als einziger Operateur in Deutschland die entscheidende Methode beherrschte oder als sich versuchte einen Termin bei einem spezialisierten Zentrum auszumachen das eigentlich keine Neupatienten mehr nimmt das aber ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt expandiert hatte.
00:05:57: Nur wenige Wochen später war ein Termin frei.
00:06:01: Manche nennen es Zufall, ich sehe darin die versorgende Hand meines Schöpfers.
00:06:06: Nähe in einsamen Stunden.
00:06:10: Besonders herausfordernd am Leben mit einer chronischen Krankheit ist die damit verbundene Einsamkeit nicht weil mir die Unterstützung durch mein Umfeld fehlt sondern weil niemand das Erleben des Krankseins abnehmen kann.
00:06:24: Andere können jederzeit frei wählen, ob sie sich damit auseinandersetzen wollen.
00:06:29: Für mich aber bleibt es unfreiwillige Realität – Es gibt keinen Feierabend!
00:06:35: Dadurch kann sich das Leben schnell wie eine Wendeltreppe anfühlen.
00:06:38: Müsam nehme ich Stufe um Stufe, drehe mich gedanklichen Kreis und wenn ich nicht aufpasse führt der Weg in ein tiefes Tal voller dunkler Gedanken.
00:06:49: Aber Jesus lädt mich ein, auf ihn zu schauen statt auf die Probleme.
00:06:53: Und dann passiert innerlich, was König David in Psalm XXIII in Worte fasste.
00:06:59: Ich darf aus der dunklen Gedankenspirale heraustreten.
00:07:02: Meine Seele darf an seinem reichgedeckten Tisch Platz nehmen und bei Gott zur Ruhe
00:07:07: kommen.".
00:07:08: Diese Erfahrung zu der Jesus sie ebenso einlädt, wünsche ich Ihnen!
00:07:13: Das war ein Beitrag von Stefanie Hälze.
00:07:16: Sie ist Theologin, Buchautorin und Online-Redakteurin.
00:07:20: Sie ist verheivatet und Mutter von zwei Kindern.
00:07:27: Das heilsame Evangelium, was die christliche Botschaft so bedeutsam macht.
00:07:35: Mit Evangelium wird seit Jahrhunderten die gute Botschaft beschrieben, die Jesus Christus verkündigt hat.
00:07:41: Das Erfreuliche daran ist dass Jesus diese Botschaft auch gelebt hat.
00:07:46: mehr noch er hat alles dafür getan damit sie für uns erlebbar wird.
00:07:51: Als jesus vor zweitausend Jahren in israel auftrat löste er bei den menschen immer wieder die frage aus Wer ist dieser Mensch?
00:08:00: Wie müssen wir verstehen, was er sagt und was er tut.
00:08:03: Wozu ist der gekommen?
00:08:05: Jesus stand damals einer religiösen Elite gegenüber die sich sicher war im Einklang mit Gott zu sein und die richtigen Überzeugungen zu vertreten.
00:08:14: Mit dieser Haltung war für sie die Welt in Ordnung.
00:08:17: Sie meinten dass Jesus ihre Sicht teilen müsse wenn er als ein anerkanter Lehrer gelten wolle.
00:08:23: Doch jesus ließ sich nicht in ihr Schema pressen sondern tat ganz bewusst das, womit Gott sein Vater ihm beauftragt hatte.
00:08:31: Das erklärt sein Selbstverständnis.
00:08:34: Jesus versteht sich als Arzt!
00:08:38: Das Evangelium ist heilsam weil es eine Veränderung zum Guten bewirkt.
00:08:43: Genau das finden wir bei Jesus.
00:08:46: Er sah sich als jemand der wie ein Arzt das Gute für die Menschen bewirkte.
00:08:50: Er sagte nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
00:08:55: Ich bin nicht gekommen, um gerechten zu sagen, dass sie ihre Einstellung ändern müssen.
00:08:59: Sondern sündern!
00:09:01: Das steht in Lukas V. Vers.
00:09:03: XXXI bis XXXII.
00:09:05: Jesus hielt sich nicht mit Menschen auf die meinten keine Hilfe oder Heilung zu benötigen.
00:09:10: Er wandte sich vielmehr denen zu, die sich in einem heillosen Zustand befanden und die sich dessen auch bewusst waren.
00:09:17: Jesus weiß um unseren inneren Zustand.
00:09:22: Obwohl wir in einer Welt leden, die Viel Schönes für uns bereithält So geschleicht uns doch das unangenehne Gefühl, hier ist etwas nicht in Ordnung.
00:09:31: Uns erschreckt das hässliche und zerstörerische – all das Böse was in Menschen vorgeht und was sie einander antun!
00:09:38: Nur bei anderen?
00:09:40: Wie sieht es aus in meiner kleinen Welt, in meiner
00:09:42: Innenwelt?!
00:09:44: Bin ich auch nicht in einem ehrlichen Moment erschrocken über mich selbst?
00:09:48: Ich mag böse Gedanken und destruktive Gefühle vor anderem verbergen… Doch Sie sind damit nicht
00:09:53: weg.".
00:09:54: Jesus wendet sich unseren tiefsitzenden Schaden zu.
00:09:59: Der Schaden sitzt nicht nur tief, er ist auch uralt und weitreichend!
00:10:04: Die Urgeschichte der Menschheit zeigt das – die ersten Menschen wurden von Gott in eine wunderbare Welt gesetzt.
00:10:11: Doch weil sie meinten es besser zu wissen, ignorierten sie die schützende Anweisung Gottes und widersetzten sich ihrem Schöpfer.
00:10:18: Die vertraute Beziehung mit Gott war zerbrochen.
00:10:21: Dies hatte schwerwiegende Folgen….
00:10:24: Sie waren Gott gegenüber schuldig geworden.
00:10:26: Sie versteckten sich aus Scham und sie fürchteten sich.
00:10:31: Wohin wir schauen, treffen wir in unserer Welt immer noch auf diese drei Grundbefindlichkeiten – Schuld-, Scham-und Angst!
00:10:39: Jesus macht unmissverständlich deutlich dass er nicht will das wir in diesem unheilvollen verstrickt bleiben.
00:10:45: Er kommt wie der rettende Arzt um den Schaden zu heilen Vergebung statt bedrückender Schuld.
00:10:54: Wenn Jesus von Sünde spricht, kommt das dem Arzt gleich der seinen Patienten sagt dass er ein Problem mit der Leber hat.
00:11:01: Der Patient mag Empört abwehren aber der Arzt ist damit nur ehrlich.
00:11:06: Sünde trennt vom Gott und belastet unser Gewissen – Das Schmerzt!
00:11:10: Da nützt kein beruhigendes Halbsuschlimm.
00:11:14: Gerade weil Sünde schlimm ist brauchen wir Vergebung.
00:11:17: Jesus hat unsere Sünde auf sich genommen um sie zu beseitigen.
00:11:21: Das geschah, als er am Kreuz zu unseren Gunsten starb.
00:11:25: Wer sich seiner Sünde stellt und sein Vertrauen darauf setzt was Jesus für ihn getan hat darf sich der Vergebung sicher sein!
00:11:33: In ihm haben wir die Erlösung durch Sein Blut – Die Vergebungen der Sünden.
00:11:37: Das steht in Epheser I verse sieben Annahme statt isolierender Scham.
00:11:45: das befreit auch von der Scham, die dazu führt dass wir uns in der Gemeinschaft anderer nicht wohlfühlen uns zurückziehen und vereinsamen.
00:11:53: Die Scham kratzt mächtig an unserem Selbstwertgefühl!
00:11:57: Nun, in Folge der Vergebung spricht Gott den Glaubenden gerecht.
00:12:01: – Römer V Vers.
00:12:02: I. Er darf sich von Gott als sein Kind angenommen wissen.
00:12:06: Das legt ihm eine neue Würde bei Befreiung statt beklemmender Angst.
00:12:14: Auch die Furcht wird überwunden Nicht nur die Angst vor Gottes Gericht Sondern auch die Angst für allerlei bösen Mächten Und das nicht nur zur Zeit von Jesus, als er sich den Dämonen entgegen stellte und Menschen aus ihren Fängen befreite.
00:12:29: Zudem hat er die Macht des Todes gebrochen um so die Menschen aus der Angst vor dem Tod zu befreien.
00:12:35: Das steht in Hebräer II Vers.
00:12:37: Vier.
00:12:38: Allein diese kurze Übersicht zeigt wie weitreichend das ist was Jesus getan hat und was das für uns heute bedeutet.
00:12:45: Wir haben damit jeglichen Grund, uns intensiv mit dem zu beschäftigen was das heilsame Evangelium ausmacht und was es für uns bereithält.
00:12:55: Wer in dieser Hinsicht den Arzt Jesus erlebt darf sich nicht wundern wenn er von einer unbändigen Freude erfasst wird.
00:13:02: Das Evangelium tut so gut!
00:13:16: Doch dahinter steckt ein präzises Reparaturprogramm unseres Körpers, das uns staunen lässt.
00:13:22: Können wir daraus auch für die Heilung von seelischen Wunden Schlüsse ziehen?
00:13:26: Wenn ihr uns verletzt, sei es durch eine Scherbe, einen Schnitt beim Kochen oder einen Sturz beginnt in unserem Körper augenblicklich ein hochkomplexes Programm – Die Wundheilung!
00:13:38: Sie ist ein faszinierendes Zusammenspiel zahlreicher Zellen-, Botenstoffe- und Gewebestrukturen.
00:13:44: Ziel ist Gefahrenabwehr und Wiederherstellung.
00:13:48: Dabei läuft die Wundheilung in drei aufeinander aufbauenden, und sich teilweise über lappenden Phasen ab.
00:13:55: Phase eins – Die Entzündungsphase Eine kluge Sofortreaktion.
00:14:02: Sobald die Haut verletzt wird setzt die Entzündenphase ein, die etwa ein bis vier Tage dauert.
00:14:08: Die Wunde schwilt an rötet sich und schmerzt.
00:14:12: Wir wissen das sind Zeichen einer Entzindung.
00:14:15: Anders als oft angenommen ist eine Entzündungsreaktion keineswegs negativ, sondern Ausdruck der aktiven Reinigung und Vorbereitung des Wundgebietes.
00:14:25: Hier zeigt sich die Brillianz unseres Körpers – er hat ein eigenes Reparatursystem!
00:14:30: Wenn Dewebe verletzt wird sind mindestens auch kleinste Blutgefäße betroffen.
00:14:35: Unser Blutkreislauf hat einen Leck.
00:14:38: Nun muss es blitzschnell gehen.
00:14:40: Verletzte Blut Gefäße ziehen sich zusammen Blutplättchen lagern sich an der Wunschstelle an und stillen die Blutung.
00:14:46: Dieser Vorgang bildet einen provisorischen Wundverschluss, den Schauf, den wir alle kennen.
00:14:52: Er ist noch nicht sehr stabil – verhindert aber dass ständig Blut fließt und die Heilung verunmöglicht!
00:14:58: Gleichzeitig werden die Bluttgefäße der Wundumgebung durchlässiger.
00:15:02: Wasser tritt aus dem Blutkreislauf aus.
00:15:05: Wir nehmen das als leichte Schwellung wahr.
00:15:08: Auch das ist im weiteren Verlauf dienlich.
00:15:10: Eingedrungene Krankheitserreger und Schmutz werden verdünnt und in ihrer schädlichen Wirkung reduziert.
00:15:17: Damit nicht genug!
00:15:18: Botenstoffe werden freigesetzt, die wie Alarmsignale wirken.
00:15:22: Sie rufen weiße Blutkörperchen herbei, die das lockere Gewebe durchdringen und vor Ort in zwei Abteilungen agieren.
00:15:30: Spezialisierte Abwehrzellen fressen Bakterien auf.
00:15:33: Größere Fresszellen beseitigen Zeltrümmer-und Fremdpartikel.
00:15:38: Gleichzeitig schütten sie Wachstumsfaktoren aus, die die nächste Heilungsphase einleiten.
00:15:44: Phase zwei – Die Aufbaufase.
00:15:47: Die Lücke wird geschlossen.
00:15:51: Etwa ab den dritten Tag beginnt die Aufbauphase, die bis zu drei Wochen andauern kann.
00:15:56: Der Körper füllt die Wundlücke mit neuem Gewebe auf.
00:16:00: Spezielle Bindegewebszellen wandern in das Wundgebiet ein.
00:16:04: Sie produzieren einen Gerüst aus Eiweißpferden und stabilisieren das Wuntgebiet.
00:16:09: Parallel dazu sprossen neue Blutgefäße in die Wunde ein.
00:16:13: Sie garantieren, dass genügend Sauerstoff und Nährstoffe für die weitere Heilung bereitstehen.
00:16:19: Gleichzeitig beginnen Hautzellen vom Wundrand aus, die Oberfläche zu bedecken und die Wunden zu verschließen.
00:16:25: Das alles wird von körpereigenen Botenstoffen präzise gesteuert.
00:16:30: Der Körper weiß genau welche Zellen in welcher Schnelligkeit wachsen wohin wandern und wie gehalten werden müssen.
00:16:38: Phase drei Umbau, die Reifung zur belastbaren Narbe.
00:16:45: Die Umbaufase ist die längste und kann bis zu einem Jahr dauern.
00:16:49: In dieser Zeit wird das provisorische Gewebe umgebaut und verfeinert.
00:16:54: Die Fasern und Stränge werden durch Zugfesteres haltbareres Material ersetzt.
00:16:59: Sie ordnen sich spiralförmig an und richten sich entlang der Zugkräfte aus, die auf die Wunde einwirken.
00:17:06: Dadurch wird das Narbengewebe zunehmend belastbarer und reisfester.
00:17:10: Schließlich ziehen spezielle Bindegewebszellen die Wundränder zusammen und verkleinern die Narbe.
00:17:16: Überschüssige Blutgefäße werden wieder zurückgebildet, Die Narbe verblasst.
00:17:21: Am Ende ähnelt das Narbengewebe sehr den Ursprünglichen – auch wenn eine Narbe niemals die volle Festigkeit- und Funktionalität der Haut erreicht.
00:17:30: Betrafdie Verletzung nur die oberen Hautschichten entsteht keine Narbe!
00:17:34: Das Ursprungsgeweb wird vollständig wiederhergestellt Ein Meisterwerk Gottes.
00:17:42: Die drei Phasen der Wummtheilung offenbaren ein erstaunliches Prinzip.
00:17:47: Unser Körper verfügt über ein kluges Reparatursystem, das ohne unser bewusstes Zutun arbeitet.
00:17:53: Jede Phase baut auf der vorherigen Auf und ist unverzichtbar für den Gesamterfolg.
00:18:00: Ein zielgerichteter Prozess, der uns vor Augen führt wie wunderbar unser Körper konstruiert ist.
00:18:10: Wie dankbar können wir sein dass von den vielen Wunden im Laufe unseres Lebens allenfalls Narben übrig geblieben sind?
00:18:17: Wie gut das unser Schöpfer heilsame Vorgänge für unsere Körperfunktionen vorgesehen hat!
00:18:24: Funktioniert das
00:18:24: immer?!
00:18:26: Die natürliche Wundheilung kann gestört sein etwa durch bösartige Keime oder Störungen im Gesamtorganismus, die Reparaturschritte behindern.
00:18:36: Dann ist medizinische- oder pflegerische Unterstützung erforderlich, die sich am Vorbild der natürlichen Wundheilung orientiert.
00:18:45: Und wie heilen die Wunden der Seele?
00:18:48: Vielleicht können wir aus den beschriebenen Vorgängen vorsichtige Schlussfolgerungen für unsere inneren Wunden ziehen.
00:18:55: Verletzungen können in ihrer Wirkung verdünnt und neutralisiert werden indem sich viele positive oder neutrale Erfahrungen dazu gesellen.
00:19:05: Der damit einhergehende Schnerz ist nicht bloß negativ, er mahnt uns vorsichtig zu sein und weitere Belastungen vorerst zu vermeiden.
00:19:14: Wie bei den Wundheilungsphasen sollten wir den Prozessen die Zeit geben, die sie benötigen.
00:19:19: Jetzt kann ich noch nicht darüber reden.
00:19:21: Ist vielleicht angemessener als frisch verheilte Wunden wieder aufzureißen?
00:19:26: Jede Wunde kann einen Prozess des Wachstums auslösen.
00:19:30: Neue Beziehungsgeflechte bilden sich, allmählich verschließt sich die Stelle mit neuen Erfahrungen und verliert ihre Überempfindlichkeit.
00:19:38: In drastischeren Fällen bleibt eine Narbe zurück – das sollten wir akzeptieren!
00:19:43: Nicht immer ist die vollständige Rückkehr in den ursprünglichen Zustand möglich aber immerhin ein stabiler Abschluss.
00:19:51: Und schließlich?
00:19:52: Es gibt schwerwidende Wunden, die nicht einfach so heilen.
00:19:56: Hier wird seelsorgerliche und therapeutische Unterstützung erforderlich.
00:20:00: Wir danken Gott, dass auch Wunden der Seele eine natürliche Tendenz zur Heilung haben!
00:20:06: Aber wir dürfen uns auch dann an ihn wenden wenn wir merken das die seelische Wunde nicht heilt.
00:20:11: Unser Schöpfergott wusste nicht nur die körperliche Wundheilung großartig einzurichten erhält auch Hilfe für seelige Wunnteilungsstörungen bereit.
00:20:20: Das war ein Beitrag von Jochen Endres Diplommedizin-Pädagoge.
00:20:29: Wir würden alle nicht mehr leben, wenn nicht... Kennen Sie die Josef-Geschichte aus der Bibel?
00:20:36: Nein!
00:20:36: Nicht der Joseph aus der Weihnachtsgeschichte.
00:20:39: Sondern Josef – der Sohn eines gewissen Jakob aus dem ersten Buch
00:20:42: Moses?!
00:20:43: Seine wechselhafte Biografie ist ein Musterbeispiel dafür wie man auf die Höhen und Tiefen des eigenen Lebens zurückblicken und darin dankbar die heilsamen Wege Gottes erkennen kann.
00:20:54: Doch beginnen wir von vorn.
00:20:56: Er war schon immer der Besondere….
00:20:59: Sein Vater bevorzugte ihn vor allen seinen Zehn-Halbbrüdern.
00:21:03: Josef war eben der Erstgeborene von Jakobs Lieblingsfrau.
00:21:07: Damals war es durchaus üblich, dass Männer mehrere Frauen heirateten aber es ging meistens nicht gut aus und so auch in der Familie von Jakob.
00:21:16: Joseph hatte einen schweren Stand unter seinen älteren Brüdern.
00:21:19: sie neideten ihm die besondere Gunst des Vaters.
00:21:23: möglicherweise wäre das alles im Rahmen üblicher Streitereien hätte es nicht diese eine Schlüsselsituation gegeben.
00:21:32: Offenbar verband Vater Jakob und Sohn Josef auch eine besondere Beziehung zu Gott – das wurde deutlich, als Josef einmal im Traum eine Zukunftsvorhersage von Gott bekam.
00:21:44: Sie sagte ihm eine tragende und führende Rolle in dem Erhalt der gesamten Familie vorher.
00:21:50: War es Arroganz oder Naivität?
00:21:53: Jedenfalls plauderte Josef diese Vorhersagen vor seinen Brüdern aus!
00:21:58: Das ließ das Fass überkochen.
00:22:01: Vom Frommenträumer und Lieblingskind hatten sie nun endgültig genug, Josef musste beseitigt werden.
00:22:08: Sogar vor Mord hätten die meisten von ihnen nicht zurückgeschreckt – derart zornig waren Sie über ihren die Nase offenbar zu hochtragenden Halbbruder!
00:22:17: Als die Gelegenheit kamen, verkauften sie ihn schließlich als Sklave nach Ägypten vom Lieblingssohn zum Haussklaven eines ägyptischen Regierungsbeamten.
00:22:27: Wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird.
00:22:30: Höhnten ihm die Brüder hinterher!
00:22:32: Wir machen einen weiten Sprung über die Jahre wechselnder Ab- und Aufstiege in Leben Josefs, die ihn bis hinab ins Gefängnis und bis hoch an die zweite Position im Land Ägypten führten.
00:22:44: Inzwischen lebt die ganze Familie in Ägypte.
00:22:47: Konnte sich dank Josefs Intervention vor dem Hungertod in Ghana anretten.
00:22:51: Der Vater Jakob ist verstorben.
00:22:54: Plötzlich treten seine Geschwister vor dem alten Josef auf.
00:22:58: Wir hätten dich damals nicht an die Sklavenhändler verkaufen sollen, vergib uns!
00:23:02: Was?
00:23:04: Joseph soll überall die schlimmen Erlebnisse der letzten Jahrzehnte in der Fremde hinwegsehen?
00:23:09: Vergessen das er seinen geliebten Vater in dieser ganzen Zeit nicht gesehen hat?
00:23:14: Die Jahre verdrängen, die er im Gefängnis zugebracht hat und die Jahre, in denen er sich mit einfachen Sklavendiensten für höhere Aufgaben qualifizieren
00:23:22: musste?!
00:23:23: Nein, vergessen kann er das nicht.
00:23:26: Aber er schafft es tatsächlich seinen Brüdern zu vergeben!
00:23:30: ihn gelingt, dass Böse, was ihm angetan wurde, zu vergehen weil er es aus einer heilsamen Perspektive betrachten kann.
00:23:37: Das war Gottes Weg um uns alle zu retten.
00:23:41: Tatsächlich wäre Josef nicht verkauft worden hätte er niemals zum zweigmächtigsten Herrscher Ägyptens aufsteigen.
00:23:48: kluge Vorkehrungen für eine bevorstehende Hungersnot treffen und seine Familie ins ägyptische Asyl aufnehmen können.
00:23:55: Aus dem Nebel von Schmerz und Leid tritt die Vorsehung Gottes klar hervor, hier blickt einer zurück der die richtige Perspektive gefunden hat.
00:24:04: Gott hat alles in meinem Leben zum Guten gewendet.
00:24:12: Wie will ich im Alter sein?
00:24:15: Manche tun sich mit dem Älterwerden schwer.
00:24:18: Sie tun sich damit selbst nichts Gutes Und machen es häufig auch anderen in ihrem Umfeld nicht leicht.
00:24:24: Wie wäre es, wenn wir gut für uns selbst sorgten und zu einem gesunden Klima in unseren Beziehungen beitragen könnten?
00:24:32: Wer gut enden will muss jetzt damit beginnen.
00:24:35: Es geht dabei weniger um das was wir tun sondern viel mehr um unsere innere Haltung.
00:24:41: dazu ist Vielfach ein Umdenken erforderlich.
00:24:44: Das ist auch im fortgeschrittenen Alter möglich.
00:24:47: Was können wir also einüben um eine heilsame Haltung im Blick auf das älter werden zu gewinnen?
00:24:54: erstens Ja sagen zum eigenen älter werden.
00:24:59: Wer immer jung bleiben und erscheinen will, wird sein Älterwerden nicht zufrieden angehen.
00:25:04: Wir können dem Ältern nicht ausweichen.
00:25:06: Deshalb ist das ja zu dieser Phase befreiend und bereichernd.
00:25:11: Es bietet die Chance diese Zeit zu gestalten.
00:25:14: Deshalb achte ich darauf wie ich mit anderen über mein alter spreche Und nenne bewusst Dinge die mir Freude bereiten.
00:25:21: Ich will dass Alter neu denken wenn mich andere dabei ertappen, dass ich negativ über mein Alter werden rede.
00:25:28: Zweitens Dankbar sein und bleiben.
00:25:33: Die Nachkriegsgeneration hat in der Regel keinen existenziellen Mangel erlebt.
00:25:38: Jetzt ahnen und spüren wir das es im Alter anders werden kann.
00:25:42: Begrenzungen Verletzlichkeit Und auch Vergänglichkeit gehören dazu.
00:25:47: Deshalb nehme ich mir täglich Bewusstzeit Dinge zu benennen oder aufzuschreiben für die ich dankbar bin.
00:25:54: Das kann auch alltägliches sein, solange es mir noch täglich möglich ist.
00:25:59: Drittens Nicht alles beurteilen wollen.
00:26:04: Viele ältere neigen dazu sich über alles ein Urteil zu bilden und dies bei anderen anzubringen.
00:26:11: So wird auch über Menschen oder allgemein über gesellschaftliche Gruppen etwa die jungen Leute gesprochen.
00:26:18: das verzerrt unseren Blick auf die menschen in unserem umfeld Und ist auch für uns selbst nicht gut richtet nicht damit ihr nicht gerichtet werdet.
00:26:27: Das sagt Jesus in Matthäus sieben Vers eins.
00:26:30: Ich nehme mir Zeiten vor, in denen ich mich bewusst des Urteilens enthalte und somit der Tendenz dazu entgegenwirke.
00:26:38: Ich muss nicht alles bewerten und immer auf das sehen was noch fehlt!
00:26:43: Viertens Unser Reden überprüfen.
00:26:48: Als Ältere können wir auf zwei Seiten vom Pferd fallen.
00:26:51: Einerseits können wir behaupten dass niemand an uns interessiert sei Deshalb schweigen wir und bleiben unter uns.
00:26:58: Andererseits kann es passieren, dass wir auf eine zwanzig Sekundenfrage eine zwansicht Minuten Antwort geben!
00:27:05: Ich will lernen schnell zum Hören und langsam zum Reden zu sein.
00:27:10: Etwa dadurch, das ich mir Zeit nehme ein Thema gut so durchdenken um dann angemessen darauf einzugehen.
00:27:17: Fünftens Erinnern wer wir sind.
00:27:22: Die meisten Menschen leiten ihre Identität ab aus dem, was sie leisten und was sie können.
00:27:27: Nachdem Ende ihrer beruflichen Laufbahn kann diese Haltung in eine existenzielle Krise führen.
00:27:34: Tragende Identität muss nicht erarbeitet sondern vor allem von Gott zugesprochen werden!
00:27:40: Ich überlege, was mir im Laufe meines Lebens zugesprachen wurde?
00:27:51: Was Gott mir in seinem Wort der Bibel zuspricht, begründet letztlich meine Identität.
00:27:57: Ich bin sein Geschöpf gewollt und geliebt.
00:28:02: Sechstens Versöhnt leben.
00:28:06: Es gibt nichts was das Leben mehr vergiftet als Unversöhnteit.
00:28:11: Bitterkeit führt in eine Sackgasse und lässt unsere Seele verkümmern.
00:28:15: Sind wir nachtragend belasten wir vor allem uns selbst.
00:28:19: Wir empfinden uns dann nur als machtloses Opfer.
00:28:22: Ich möchte mit der inneren Freiheit leben, dass mir kein Mensch in den Sinn kommt, dem ich nicht begegnen möchte.
00:28:29: Deshalb will ich lernen, nicht negativ über Personen zu regen die mir schweres Zugefügt haben.
00:28:35: Erst recht will ich ihnen nicht böses Heim zahlen, sondern nehme mir vor sie zu segnen!
00:28:40: Wenn ich selbst mit Gott versöhnt bin werde ich mich gern mit anderen versöhn'n.
00:28:46: Siebtens Angemessen Schwachheiten benennen.
00:28:51: Verletzlichkeit und Begrenzungen sind natürliche Begleiterscheinungen des Alters.
00:28:55: Wir brauchen sie nicht zu verschweigen, aber auch nicht überzu bewerten!
00:29:00: Ich achte darauf wie ich in einer wertschätzenden Weise über mein eigenes Älter werden mit samt aller Einschränkung spreche.
00:29:07: Das gilt auch für das älterwerden anderer.
00:29:14: Achtens, ermutigen.
00:29:25: Nichts verbindet uns so sehr mit anderen und insbesondere mit den folgenden Generationen wenn wir ihnen Mut machen und Hoffnung vermitteln.
00:29:33: Beides erwächst aus einem tiefen Vertrauen zu Gott der zudem steht was er versprochen hat.
00:29:39: Auf diese Weise nehmen wir auch das größere und Schöne Das Erfreuliche und Wichtige in dem Blick.
00:29:45: Ich frage mich nach meinen Begegnungen habe ich Mut gemacht?
00:29:49: Hoffnung gestiftet Zum Glauben angespornt?
00:29:53: Je früher das zu meiner Gewohnheit wird, kann mir das auch in späteren Alter besser gelingen.
00:29:59: Statistisch gesehen haben Menschen mit siebzig noch fast eineinhalb Jahrzehnte Zeit um genau das zu üben was einen gesunden Zugang zum Älterwerden ausmacht und zugleich dass persönliche Umfeld positiv prägt.
00:30:11: Was für eine Chance!
00:30:17: Unheilvolle Aussagen und heilsamer Zuspruch.
00:30:22: Worte sind nicht nur Schall und Rauch.
00:30:24: Sie zeigen Wirkung.
00:30:25: Nicht selten sogar eine Langzeitwirkung!
00:30:28: Wie gehen wir damit um?
00:30:30: Was können wir dem gegebenenfalls entgegensetzen?
00:30:33: Ein Kompliment macht den Tag schön und tut der Seele gut, aber auch das Gegenteil gibt es.
00:30:39: Ein unbedachtes Wort kann uns richtig treffen – Es tut weh.
00:30:43: Beides scheint eine urmenschliche Erfahrung zu sein.
00:30:47: Manch ein Schwetzer ist verletzend wie ein Schwert.
00:30:50: Aber die Worte weisermenschen heilen Wunden.
00:30:53: Das steht in Sprüche.
00:30:54: zwölf vers achtzehn.
00:30:56: Im Laufe unseres Lebens dringen viele Stimmen auf uns ein und sie beschäftigen uns oft über den Tag hinaus, besonders dann wenn Sie uns persönlich treffen oder unser Tun infrage stellen.
00:31:08: Sie prägen uns oft für Jahrzehnte und tun uns nicht gut.
00:31:12: Es ist wichtig sich solche Sätze näher anzuschauen.
00:31:15: Zwei Fragen können dabei helfen.
00:31:18: Erstens Ist es wahr und zutreffend?
00:31:23: Nicht alles, was behauptet wird ist wahr und müssen dir persönlich nehmen.
00:31:28: Das ist oft besonders schwer zu durchschauen wenn diese Worte von Menschen kommen denen wir vertraut haben oder die Autoritätspersonen für uns waren.
00:31:35: Wenn etwa der Lehrer gesagt hat wusste ich doch du kannst es nicht.
00:31:41: Haben sie den Mut solche Sätze zu überprüfen vielleicht auch mit Hilfe anderer?
00:31:45: Was daran war ist?
00:31:47: Und inwieweit Es auf Sie zutrifft.
00:31:50: Zweitens Ist es gut und hilfreich?
00:31:55: Nicht jede wahre Aussage ist deshalb schon schlecht, weil sie uns nicht passt.
00:31:59: Auch wenn manche Kritik nicht freundlich daherkommt, kann sie doch hilfreich sein!
00:32:04: Dennoch gibt es Sätze die uns tief verletzen und uns sogar in die Verzweiflung treiben können – Sie rauben uns alle Energie und bringen uns nicht weiter.
00:32:13: Stellen Sie auch solche Aussagen auf den Prüfstand.
00:32:16: Nur was Sie sich bewusst machen, kann verändert werden.
00:32:21: Was einen entscheidenden Unterschied macht?
00:32:25: Zersetzende Sätze brauchen Widerspruch.
00:32:28: Neue, heilsame Sätze müssen Raum gewinnen!
00:32:31: Diese können in der Regel nicht mehr von den Personen kommen die uns mit ihren Äußerungen zugesetzt haben.
00:32:37: Auch haben wir oft nicht die Kraft solchen Worten eigene hilfreiche Sätze entgegenzusetzen.
00:32:42: Und wenn auch Wir brauchen Worte die unsere Seele im tiefsten zur Ruhe kommen lassen Entscheidend kann hier der Glaube sein Denn wer sein Vertrauen auf Gott setzt steht nicht mit sich allein.
00:32:54: Gott ist an seiner Seite.
00:32:56: Und Gott ist größer als unser Herz, in dem sich all das abspielt.
00:33:00: Erster Johannes III fährt zwanzig.
00:33:25: Gottes Wort!
00:33:26: Es steht geschrieben.
00:33:29: Selbst Jesus musste sich solcher Sätze erwähren, die ihn von dem abbringen sollten was Gott sein Vater ihm zugesichert hatte.
00:33:37: Als der Teufel ihn in einer kritischen Situation versuchte entgegnete Jesus ihm dreimal es steht geschrieben damit berief er sich auf die heilige Schrift.
00:33:47: Er wusste Die Aussagen der Bibel sind wahr und sie sind gut für mich Hilfreiche Worte auswendig zu lernen, um sie in entscheidenden Momenten parat zu haben.
00:34:01: Beispiel zwei Markus II Vers V Gottes Zusicherung Deine Sünden sind dir vergeben.
00:34:10: Als vier Freunde einen Gelähnten zu Jesus brachten Glaubten Sie daran dass er ihn heilen würde Doch Jesus sicherte ihn zu was er abgesehen von der körperlichen Heilung vor allem brauchte.
00:34:22: Deine sünden sind ihr vergeben.
00:34:24: Es ist die geheilte, versönte Beziehung zu Gott, die sie in eine ganz neue Ausgangslage bringt.
00:34:31: Beispiel drei – Jesaja, Vers.
00:34:34: eins Gottes Zusage.
00:34:37: Du bist mein.
00:34:40: Was für abwertende Zuweisungen Sie auch in der Vergangenheit erhalten haben!
00:34:44: Sie können Ihre bedrückende Macht verlieren Denn entscheidend sind die Zusagen, die Gott Ihnen gibt.
00:34:50: etwa diese?
00:34:52: Fürchte Dich nicht Ich habe dich bei Deinem Namen gerufen.
00:34:55: Du bist mein.
00:34:58: Beispiel Vier, Römer Acht verseinunddreißig Neue selbst Aussagen Ist Gott für uns?
00:35:06: Wer kann gegen uns sein?
00:35:09: Wir müssen lernen alle zerstörerischen Sätze die gegen uns gerichtet sind abzulehnen.
00:35:15: Wenn Gott sich zu uns stellt, kann das gelingen.
00:35:17: wenn es etwa heißt ist Gott Für Uns?
00:35:20: wer Kann Gegen uns Seien?
00:35:22: Dann Können Sie Befreit aufatmen und Sich Zusprechen Wenn Gott Für mich ist Wie kann ich dann geben, mich sein?
00:35:31: Beispiel fünf.
00:35:32: Erster Mose sechzehn vers dreizehn Vergewissenes Gebet.
00:35:37: Du bist ein Gott der mich sieht.
00:35:41: Im Gebiet orientieren wir uns nicht an Meinungen von Menschen sondern richten unsere Aufmerksamkeit auf Gott.
00:35:48: So wusste sich eine Frau die verstoßen worden war doch von Gott angesehen und sie konnte sagen Wenn sie sich so an Gott neu ausrichten, werden Sie aufgerichtet.
00:36:02: Beispiel sechs – Hiob-Ninzehn fünfundzwanzig Unerschrockene Proklamation.
00:36:08: Ich weiß dass mein Erlöser lebt.
00:36:12: Manchmal ist es nötig dem schmerzhaften Erleben etwas Trotziges entgegenzusetzen.
00:36:18: So tat es Hiob als er von seinen Freunden nicht verstanden und mit Vorwürfen überhäuft wurde Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt.
00:36:29: Das half ihm sich aus dem Staub der bedrückenden Gedanken zu erheben.
00:36:33: Sie müssen nicht die Oberhand behalten.
00:36:40: Mangelerscheinungen im Alter.
00:36:43: Das Älterwerden hat individuell unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper.
00:36:48: Der Energiebedarf nennt ab – der Nährstoffbedarf aber nicht.
00:36:52: Die Nährstoffaufnahme aus der Nahrung verschlechtert sich.
00:36:55: Man verspürt weniger Appetit.
00:36:58: Dies kann zu Mangelerscheinungen führen.
00:37:00: Welche Nährstoffe sollte man im Blick haben?
00:37:03: Bin ich durch meine Ernährung ausreichend mit allen Nährstoffen versorgt?
00:37:08: Gerade im Alter stellt sich vielen Menschen diese Frage – die Unsicherheit ist oft groß, denn heutzutage gibt es zwar unzählige Informationen zu diesem Thema doch die gegebenen Empfehlungen unterscheiden sich mit unter Stark und leider sind viele Informationen irreführend da sie dem aktuellen Stand der Wissenschaft nicht entsprechen.
00:37:27: Auf welche Nährstoffe kommt es also an, gerade im Alter?
00:37:31: Und an welcher Informationsquelle kann man sich orientieren?
00:37:36: Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bezug auf das Altern.
00:37:42: Wasser ist kein Nährstoff – aber dennoch wichtig!
00:37:45: Weil mit dem Alter das Durstgefühl abmindet, sollte man bewusst über den Tag verteilt mindestens µL überwiegend kalorienarme Getränke zu sich nehmen.
00:37:55: Im Gegensatz zu den anderen Hauptnährstoffen, Kohlenhydrate Zucker und Fett ist Protein – Eiweiß im Alter insbesondere für den Erhalt der Muskelmasse wichtig.
00:38:06: Gute Proteinkwellen sind Milchprodukte Fleisch, Fisch Eier Hülsenfrüchte Soja Und Kartoffeln.
00:38:14: Ballaststoffe sind vor allem für eine gute Funktion von Magen und Darm wichtig.
00:38:19: Pflanzliche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse Obst Nüsse Hülsenfrüchte sind hierfür empfehlenswert.
00:38:26: Durch die altersbedingt eingeschränkte Funktion der Magen- und Darmschleimhaut wird Vitamin B-II schlechter aufgenommen.
00:38:34: Dieses Vitamin ist fast nur in tierischen Lebensmitteln enthalten.
00:38:37: Vitamin D & Calcium sind für den Knochenaufbau und erhalt wichtig!
00:38:42: Der Körper kann Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht selbst bilden was im Alter aber nur noch in geringen Maße geschieht.
00:38:48: Mit fettreichen Seefischen oder angereicherte Margarine kann man Vitamin D aufnehmen, meist ist eine zusätzliche Ergänzung jedoch nötig.
00:38:58: Natürliche Quellen für Kalzium sind Milchprodukte, grüne Gemüsesorten, Nüsse, kalziumreiches Mineralwasser.
00:39:06: Eisen ist für Blutbildungsprozesse nötige.
00:39:08: Im Alter kann die Aufnahme in Verdauungstrakt beeinträchtigt sein.
00:39:13: Die Aufnahme aus tierischen Lebensmitteln ist in der Regel besser als aus pflanzlichen.
00:39:17: Wenn Sie dem Alter entsprechend gesund sind und sich abwechslungsreich ernähren, dann sind sie mit den genannten Nährstoffen ausreichend versorgt – außer eventuell mit Vitamin D!
00:39:28: Da achten Sie jedoch, dass eine sehr kalorienreiche Ernährung mit viel Zucker bzw.
00:39:33: Fett sowie ein erhöhter Alkoholkonsum zu deutlichem Übergewicht führen kann bei gleichzeitigem Mangel an Nährstoffen.
00:39:41: Behalten Sie daher Ihren Energiebedarf und Ihr Körpergewicht im Blick.
00:39:45: Vermeiden sie gleichzeitig Extreme, viel hilft viel – und einseitige Diäten!
00:39:51: Sprechen Sie bei starkem Übergewicht mit einem qualifizierten Ernährungsberater bevor Sie irgendeine Diät zur Gewichtsreduktion ausprobieren.
00:40:00: Wenn Sie nicht mehr selbst kochen können dann erkundigen Sie sich ob Ihr Essensanbieter nach anerkannter Qualitätsstandards arbeitet.
00:40:08: Brauche ich Nahrungsergänzungsmittel?
00:40:10: Gerade ältere Menschen werden damit intensiv beworben.
00:40:14: Auf allen Nahrungsergänzungsmitteln muss laut Gesetz draufstehen, dass sie nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden sollten.
00:40:23: Damit ist eigentlich alles gesagt – Sie sind in der Regel überflüssig!
00:40:28: Sie können manchmal sogar eine schädliche Überdosierung von Nährstoffen oder nachteilige Wechselwirkungen mit Medikamenten bewirken.
00:40:35: Bei bestimmten Krankheiten ist zudem eine Anpassung der empfohlenen Tagestosis erforderlich.
00:40:41: Sprechen Sie dies daher immer mit Ihrem Arzt ab!
00:40:43: Die beste Ernährung nützt nichts, wenn wir nur in Sessel sitzen.
00:40:47: Muskel- und Knochenerhalt gelingen nur bei ausreichender Bewegung.
00:40:51: Seien sie daher regelmäßig körperlich aktiv?
00:40:55: Auch wenn sie körperlos stark eingeschränkt sind gibt es noch hilfreiche Übungen.
00:40:59: Lassen Sie sich von einem Physiotherapeuten beraten.
00:41:03: Eine übertriebene Sorge um eine altersgerechte Ernährung kann auch in Stress ausarten.
00:41:08: Man sollte das Thema bewusst, aber entspannt angehen.
00:41:12: Damit dies gelingt sind zwei weitere Nährstoffe hilfreich.
00:41:17: erste Freude sie stellt sich vor allem bei einer gemeinsamen Mahlzeit mit anderen in angenehme Atmosphäre ein.
00:41:24: diese Zeit sollte man sich so oft wie möglich nehmen.
00:41:28: zweite Dankbarkeit wenn wir uns auf das Essen freuen Dann dürfen wir auch dankbar sein.
00:41:34: Das war ein Beitrag von Dr.
00:41:36: Rherum Naturallium.
00:41:37: Rainer Imming, Lebensmittelcheniker, Jahrgang, nineteenhundertvierundsechzig – langjährig tätig im Bereich der Qualitätsprüfung von Lebensmitteln.
00:41:48: Sechs praktische Tipps für eine gesunde Ernährung.
00:41:52: Stellen Sie sich schon morgens Ihre tägliche Trinkmenge bereit und trinken sie dann über den Tag verteilt davon!
00:41:58: Leitungswasser ist preiswert und in der Regel von guter Qualität.
00:42:02: Für Abwechslung sorgen Kräuter und Früchte-Tee oder auch ein Schuss Fruchtsaft.
00:42:07: Essen Sie zu jeder Mahlzeit etwas frisches Gemüse, Schrägstrich Oder Obst und optimieren sie Ihre Lieblingsgerichte indem Sie zum Beispiel Vollkornprodukte verwenden.
00:42:18: Bereiten Sie Gemüsen nährstoffschonend durch Dünsten oder Dämpfen zu.
00:42:22: Wenn Ihnen das Kochen Mühe bereitet Verwenden Sie einfache Rezepte mit wenigen aber dafür nährstoffreichen Zutaten Und runden diese mit frischen Kräutern ab.
00:42:32: Tiefgekühltes Gemüse ist in vielerlei Hinsicht eine gute Wahl.
00:42:36: Es wird nicht so schnell schlecht, enthält mehr Nährstoffe als Konserven und ist schon fertig geschnitten!
00:42:42: Aber Achtung – bereits gewürzte Gemüsemischungen enthalten oft unnötig zugesetzten Zucker.
00:42:48: Kleine Portionen lassen sich in der Mikrowelle nährstoffschonender und energiesparender zubereiten, also auf einem Herd oder im Backofen.
00:42:55: Bei Kau- und Schluckbeschwerden pürieren oder reiben sie das Obst und Gemüso kaufen Nüsse in gemahlener Form, verwenden zarte Haferflocken für Müsli.
00:43:09: Arztgespräch ohne Stress – so gelingt's!
00:43:13: Wer kennt es nicht?
00:43:15: Man wartet längere Zeit nervös im Wartezimmer um schließlich auf einen Arzt zu treffen der nur wenige Minuten Zeit hat um das eigene Anliegen zu bearbeiten.
00:43:24: Meist vergisst man daher die wichtigsten Punkte und ärgert sich hinterher wichtige Fragen nicht gestellt zu haben.
00:43:30: Damit es bestenfalls nicht so laufen muss können Sie schon im Vorfeld einige hilfreiche Dinge beachten.
00:43:37: Planen Sie einen zeitlichen Puffer ein!
00:43:41: Stehen sie selbst unter Zeitdruck, hilft das nicht weiter.
00:43:45: Hektik macht nervös.
00:43:46: Deshalb planen Sie genug Zeit ein – vor und nach dem Termin.
00:43:51: Kommen Sie lieber fünfzehn Minuten früher und nehmen Sie sich ein Buch mit.
00:43:56: Bereiten Sie den Arztbesuch schriftlich vor.
00:44:00: Notieren Sie Ihr Anlegen vorab möglichst konkret auf maximal einer halben Dienervierseite.
00:44:07: Welche Beschwerden haben Sie?
00:44:08: Wann treten sie auf, welche Medikamente nehmen Sie im Moment und was erwarten Sie vom Arzt bzw.
00:44:15: vom heutigen Termin?
00:44:17: Priorisieren Sie nach Dringlichkeit.
00:44:21: In der Regel bleibt pro Termin nur für wenige Themen Zeit.
00:44:25: Wenn Sie also mehr als ein Thema mitbringen kann es sein dass heute nicht alle geklärt werden können.
00:44:31: Deshalb notieren Sie Ihre Themen in absteigender Priorität.
00:44:35: So stellen sie sicher, dass das Wichtigste zuerst besprochen wird.
00:44:40: Geben Sie Ihre Notizen auch dem Arzt!
00:44:44: Je schneller der Arzt Ihr Hauptanliegen erfasst, desto mehr Zeit bleibt für die Behandlung.
00:44:49: Übergeben Sie bereits beim Einchecken eine Kopie Ihrer Notizen an die Praxishelfer – zum Beispiel mit den Worten Ich habe meine Anliegen kurz aufgeschrieben.
00:44:58: Könnten Sie das bitte in die Akte leben?
00:45:00: Da die meisten Ärzte zunächst in die Akte schauen, stellen sie somit sicher das ihre Notizen zur Gesprächsgrundlage werden.
00:45:07: Und auch Ihre Priorisierung zahlt sich jetzt aus!
00:45:09: Wenn Sie merken dass die Zeit knapp wird können Sie nach dem ersten Punkt proaktiv nachfragen ob für die weiteren Punkte noch Zeit bleibt.
00:45:18: Bringen Sie Verstärkung mit!
00:45:21: Wenn sie unsicher sind nehmen Sie eine vertraute Person mit zum Arztgespräch.
00:45:26: Vier Ohren hören mehr als zwei.
00:45:28: Während Sie sich aufs Gespräch konzentrieren, kann Ihre Begleitung wichtiges notieren.
00:45:33: Etwa die nächsten vereinbarten Schritte!
00:45:36: Was sollen sie tun?
00:45:37: Welche Medikamente wie einnehmen?
00:45:39: Wann wiederkommen?
00:45:42: Fragen Sie nach.
00:45:44: Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie sofort nach.
00:45:48: Bitten Sie den Arzt Fachbegriffe einfach zu erklären.
00:45:55: Endlich Leben.
00:45:58: Unser Leben ist sehr kostbar und bedeutsam Auch, weil es endlich ist und sich nicht wiederholen lässt.
00:46:05: Wie können wir also unsere Lebenszeit gestalten ohne sie zu verschwenden oder krampfhaft daran festzuhalten?
00:46:13: Endlich leben!
00:46:15: Nur begrenzt leben.
00:46:17: Es waren christliche Mönche in Mittelalter die sich als Memento Mori einen Totenkopf auf den Tisch stellten.
00:46:25: So war ihnen die Endlichkeit des Lebens immer präsent.
00:46:28: Heute erinnern uns jedes Grab und jede Todesanzeige an unsere Endlichkeit.
00:46:34: Es schmerzt und berührt uns tief, wenn aus dem Kreis gleichaltriger Freunde, Bekannten und Verwandten wieder einer von uns geht – ja gehen muss!
00:46:44: Doch welche Konsequenzen ziehen wir daraus?
00:46:47: Ich habe keine Angst zu sterben.
00:46:49: Ich möchte einfach nicht dabei sein, wenn es passiert", meinte Woody Allen.
00:46:53: Übers Sterben und über die Beerdigung mag es uns noch leicht fallen zu sprechen Aber wie ist es mit dem Thema Tod als letzte Erfahrung?
00:47:02: Sind wir da nicht äußerst unsicher, weil wir über diesen unausweichlichen Augenblick keine Kontrolle haben ihn erst recht nicht einüben können?
00:47:11: Unsicher auch deshalb, weil die offene Frage im Raum schwebt heißt Ende auch das war's aus und vorbei.
00:47:19: Endlich Leben für immer-und ewig leben!
00:47:25: Von Dietrich Bonnhöfer ist der Satz überliefert, den er angesichts seiner Hinrichtung in Flossenburg gesagt hat.
00:47:31: Das ist das Ende – für mich der Beginn des Lebens!
00:47:35: Das macht nur Sinn wenn jemand um ein Leben nach diesem Leben weiß.
00:47:40: Genau von dem Leben hat Jesus immer wieder gesprochen.
00:47:44: Einmal stande am Grab seines Freundes Lazarus, er weinte und war tief erschüttert über die Macht des Todes.
00:47:50: Doch dann brach er diese Macht und holte Lazarus ins Leben zurück.
00:47:55: Den Schwestern von Lazarus hatte Jesus Mut gemacht, an ein Leben zu denken das nicht nur eine Fortsetzung dieses Lebens ist.
00:48:03: Es ging ihm um das Leben dass den Tod für inner überdauern würde.
00:48:07: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
00:48:10: Wer an mich glaubt wird leben.
00:48:12: auch wenn er stirbt.
00:48:14: Das steht in Johannes Elf, Vers.
00:48:20: hat er genau das realisiert.
00:48:22: Er hat den Tod entmachtet und das Leben gebracht, dass unvergänglich ist.
00:48:27: Genau das wünscht er sich für seine Nachfolger!
00:48:30: Ich lebe – und ihr sollt auch
00:48:32: leben!".
00:48:33: Das steht in Johannes vierzehn vers neunzehn.
00:48:36: Jesus eröffnet ihnen eine Perspektive die über dieses Leben hinausreicht.
00:48:41: Er gibt das Leben, das wahrhaft ewiges Leben genannt werden kann.
00:48:45: Es steht jedem offen der an Jesus Christus glaubt.
00:48:50: Endlich Leben Echt erfüllt Leben!
00:48:54: Das musste auch der angesehene theologische Lehrer Nicodemus verstehen lernen.
00:48:59: Er kam zu Jesus und drückte seine Bewunderung für ihn aus, doch Jesus sagte unvermittelt zu ihm, nur wenn jemand neu geboren wird kann er das Reich Gottes sehen.
00:49:10: Das steht in Johannes drei Vers drei.
00:49:22: Aber er fragte sich, wie kann denn ein Mensch geboren werden der schon alt ist?
00:49:27: Das steht in Johannes drei vers vier.
00:49:29: Unvorstellbar für ihn, der offensichtlich selbst Alt war!
00:49:33: Jesus sagt ihm dass das nur durch Gottes Wirken möglich ist.
00:49:37: Dazu muss er sich für Gottes Geschenk öffnen und an Jesus glauben.
00:49:41: Nicodemus brauchte noch etwas Zeit doch schließlich kam Er zum Glauben an Jesus.
00:49:47: Wie sieht es bei Ihnen aus?
00:49:49: Haben sie sich schon auf den Weg gemacht, um sich für ein neues Leben durch Gott zu öffnen?
00:49:55: Wie wäre es wenn Sie an den Punkt kämen, an dem Sie erleichtert aufsäufzen könnten?
00:50:00: Endlich!
00:50:01: Jetzt weiß ich was das wahre Leben ist.
00:50:05: Heißt das nun Sich von diesem Leben zu verabschieden?
00:50:08: Keinesfalls.
00:50:10: Endlich leben – jetzt erst recht leben.
00:50:15: Machen wir uns klar dass unser Leben auf dieser Erde nur einmal gelebt wird.
00:50:20: Dieses Leben ist nicht eine Probe, auch keine Generalprobe.
00:50:24: Es ist die endgültige Version – Die Aufführung!
00:50:27: Jeder Tag ist eine kleine Wegstrecke dieses endlichen Lebens.
00:50:30: Was in ihm gedacht, gesagt und getan wird, ist alles von Bedeutung.
00:50:36: Für den der mit der Perspektive Ewigkeit lebt erst recht.
00:50:40: Das war das beeindruckend Neue was bei den ersten Christen erkennbar wurde.
00:50:44: Sie wussten sich getröstet in ihren Leiden, weil sie eine Zukunft ohne Schmerz und Tod vor Augen hatten.
00:50:50: Sie wandten sich den Schwachen und Kranken zu auch wenn sie ihre eigene Gesundheit riskierten.
00:50:56: Sie setzten sich als verlässliche Bürger für das Gemeinwohl ein.
00:50:59: All das wurde im wahrsten Sinne des Wortes als heilsam in ihrem Umfeld wahrgenommen.
00:51:04: Wir sehen Wer um das letzte weiß der kann sich dem Vorletzten zuwenden.
00:51:10: Das heißt unter anderem Weil meine Lebenszeit begrenzt und kurz ist, erachte ich sie als äußerst kostbar.
00:51:17: Mein Leben ist ein Geschenk, deshalb nehme ich es dankbar aus Gottes Hand!
00:51:22: Ich beschäftige mich nicht mit allem Möglichen sondern konzentriere mich auf Wesentliches.
00:51:27: Ich gewinne zu manchem Abstand und frage mich – war's das Wert?
00:51:31: Wie werde ich im Rückblick darüber
00:51:33: denken?!
00:51:34: Ich verliere mich nicht in Sorgen bezüglich der Zukunft, sondern gehe bewusst die Aufgaben für heute an.
00:51:40: Eins ist sicher Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe.
00:51:45: Diese drei!
00:51:46: Doch am größten von ihnen ist die Liebe.
00:51:49: Das steht in erster Korinther Dreizehn vers Dreizehn Den Tag zur Ruhe bringen Ein Abendgebet als Tagesrückblick.
00:52:02: Kennen Sie das wenn die Gedanken abends im Bett kreisen?
00:52:06: Was heute alles geschehen ist was sie gesagt oder nicht gesagt haben worüber sie sich geärgert haben?
00:52:12: Es fällt schwer zu ruhe zu kommen.
00:52:15: Haben Sie es schon mal mit einem Abendgebet versucht?
00:52:18: Nicht als religiöse Pflicht, sondern als ein Tagesrückblick im Gespräch mit Gott.
00:52:23: Es hilft zu erkennen was wirklich wichtig war – den Tag bewusst in Gottes Hände zu legen und loszulassen!
00:52:30: Sie können dankbar sein für das gelungene und Frieden finden mit dem Misslungenen.
00:52:36: Ein Gebet von Dietrich Bonnhöfer Eines der schönsten Abendgebete stammt von Dietrig Bonn Höfer, einem evangelischen Theologen.
00:52:46: Er schrieb es in schweren Zeiten und doch atmet es tiefen Frieden.
00:52:51: Herr mein Gott, ich danke dir das du diesen Tag zu Ende gebracht hast!
00:52:57: Ich danke dir dass Du Leib und Seele zur Ruhe kommen lässt.
00:53:01: Deine Hand war über mir und hat mich behütet und bewahrt.
00:53:05: Vergieb allen Kleinglauben und alles Unrecht dieses Tages – und hilf, daß sich allen Vergebe die mir unrecht getan
00:53:13: haben.".
00:53:14: Lass mich in Frieden unter deinem Schutz schlafen und bewahre mich vor den Anfechtungen der Finsternis.
00:53:21: Ich befehle dir die Meinen, ich befehl' Dir dieses Haus, ich befähle Dir meinen Leib und meine Seele.
00:53:28: Gott!
00:53:29: Dein heiliger Name sei gelobt.
00:53:31: Amen Sie sind eingeladen?
00:53:36: Probieren sie es aus.
00:53:38: Die Bibel sagt alle eure Sorge werft auf ihn denn er sorgt für euch.
00:53:43: Das steht in erster Petrus V, Vers sieben.
00:53:46: Nehmen Sie sich heute Abend fünf Minuten!
00:53:49: Sprechen Sie dieses Gebet oder formulieren Sie in eigenen Worten was sie beschäftigt?
00:53:54: Sie werden staunend wie befreiend es ist den Tag bewusst abzuschließen.
00:54:03: Mit Humor lebt es sich besser – das sagt sogar die Wissenschaft.
00:54:07: Humor ist Spitze!
00:54:09: Psychologen haben vierundzwanzig Charakterstärken identifiziert, die unser Wohlbefinden fördern.
00:54:15: Ihr Fazit?
00:54:16: Humor ist eine ganz wesentliche Stärke.
00:54:19: Wer humorvoll lebt, ist kreativer, lebt gelassener und stressfreier.
00:54:24: Mit Humor lebt es sich nicht nur lustiger sondern auch länger gut.
00:54:28: Wie also können wir diese Stärke ausbauen?
00:54:31: Humor und Alter – das passt zusammen!
00:54:36: Kennen Sie das?
00:54:37: Viele meinen ab einem gewissen Alter müsse man besonders ernst durchs Leben schreiten da man schon so viel Schlimmes erlebt hat.
00:54:45: Doch Altersforscher versichern uns Genau das Gegenteil ist der Fall.
00:54:49: Humor wird mit zunehmendem Alter nicht nur wichtiger, er ist auch häufiger in Form einer heiteren Gelassenheit anzutreffen als in jüngeren Jahren.
00:54:59: Ganz im Ernst!
00:55:00: Humor kann man lernen Und hier kommt die gute Nachricht für alle, die meinen sie hätten keinen Humor Man kann ihn lernen.
00:55:09: Studien zeigen dass auch noch im hohen Alter Humor trainiert werden kann Am besten in einer Gruppe.
00:55:16: Ältere Menschen, die viel mit anderen zusammen sind haben mehr zu lachen.
00:55:20: Dabei ist Humor weit mehr als Lachen über Witze, die auf Kosten anderer gehen weil sie auf Beschähmung, Erniedrigungen und Kleinmachen beruhen.
00:55:28: Wir können lernen dass Lachen am schönsten ist wenn es Menschen zusammenbringt statt sie gegeneinander auszuspielen.
00:55:35: Dieser Humor ist ansteckend Statt Tabletten mit Humor nehmen.
00:55:42: Nein wir wollen nicht von der Einnahme wichtiger Medikamente abraten.
00:55:46: Das wäre ja lachhaft!
00:55:48: Dennoch zeigen Studien, dass sich beim Lachen die Sauerstoffaufnahme verdreifacht.
00:55:53: Der Stoffwechsel beschleunigt und die Schmerzentfindlichkeit deutlich reduziert wird – und das ganz ohne Nebenwirkungen.
00:56:00: Zwar gibt es Humor noch nicht auf Rezept aber therapeutische Humorgruppen konnten bei depressiven Patienten deutliche Verbesserungen der Lebenszufriedenheit- und Stimmungslage erzielen.
00:56:13: Humor ist gesunde Distanz.
00:56:17: Wer Humor gelernt hat, weiß sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.
00:56:21: Die Fähigkeit über die eigenen kleinen Missgeschicke zu lachen ist ein Zeichen von Reife und Gelassenheit.
00:56:27: Humor lässt statt über die Wewechen zu klagen darüber schmunzeln – und siehe da Sie werden erträglicher!
00:56:34: Diese Form des Humors ist keine Verleugnung der Realität sondern eine reife Art mit ihr umzugehen.
00:56:40: Es ist die Fähigkeit, das Leben mit seinen Höhen und Tiefen aus einer gewissen humorvollen Distanz zu betrachten.
00:56:47: Es ist also nie zu spät dem Leben die humorvolle Seite abzugewinnen.
00:56:52: Humor und die Bibel – auch das passt zusammen!
00:56:57: Wer meint, Die Bibel sei ein durchweg Ernstes Buch ohne jede Spur von Heiterkeit?
00:57:02: Der übersieht dieses wichtige literarische Merkmaling-Ihr.
00:57:06: Tatsächlich durchzieht ein feiner manchmal auch handfester Humor.
00:57:11: Dieser Humor ist kein Zufall, sondern Teil der Art und Weise wie Gott sich uns Menschen mitteilt.
00:57:18: Unser guter Humor kommt also nicht von ungefähr, sondern von Gott!
00:57:22: Der Humor in der Bibel zeigt – Gott isst kein humorloser Zuchtmeister, sondern ein Gott, der uns Menschen mit all unseren Schwächen kennt und dennoch liebt.
00:57:32: So entlarvt er etwa die menschliche Selbstüberschätzung.
00:57:35: Er schließt schwierige Themen oder tröstet sogar Verzweifelte.
00:57:39: Guter Humor, schrieb ein Theologe, gehört neben der tiefsten Demut zur Dankbarkeit des von Gott beglückten Menschen.
00:57:56: Seit Komplikationen bei einer Operation hat Dr.
00:57:59: Marion Quast selbst Hausärztin dauerhaft Schmerzen im Rücken.
00:58:04: Wie sie damit umgeht und wie Gott ihr dabei hilft, erzählt sie in diesem Lebensbericht.
00:58:10: Dass ich einmal Ärztin werden möchte, war mir schon mit zwölf Jahren klar.
00:58:14: Die Medizin faszinierte mich früh – auch durch meine eigene Erkrankung!
00:58:19: Mit neun Jahren wurden bei mir Veränderungen an der Wirbelsäule festgestellt.
00:58:24: Mit elf Jahren folgte die erste Operation und in den darauffolgenden zwanzig Jahren noch einige weitere.
00:58:31: Doch Schmerzen hatte ich kaum so dass sich sogar mein Abitur machen und meinen Traum vom Medizinstudium verwirklichen konnte.
00:58:39: Folgenschwere Komplikationen.
00:58:43: Erst mit achtundfünfzig Jahren bekam ich dann doch auf einmal Schmerzen, die nicht deutlich im Beruf, im Alltag und in meiner Freizeit behinderten.
00:58:51: Da alle bisherigen Operationen gutgegangen waren und meine Lebensqualität verbesserten entschloss ich mich zu einer weiteren.
00:58:59: Doch dieses Mal gab es Komplifikationen.
00:59:02: Als sich wach wurde benärkte Ich ein Taubheitsgefühl In beiden Beinen.
00:59:06: Man sagte mir das sei normal.
00:59:09: Als ich im Verlauf des Tages weitere Symptome entwickelte, wurde ich nachts noch einmal operiert und zwei Wochen später ein drittes Mal.
00:59:17: Aber es war zu spät!
00:59:19: Seitdem habe in beiden Beinen Muskelausfälle und großflächige Taubheitsgefühle.
00:59:24: Vor allem aber leide ich unter starken Schmerzen die sich mit keinem Medikament wirklich beherrschen lassen.
00:59:31: Mit Gott durch das dunkle Tal.
00:59:35: Bei aller tiefen Verzweiflung war ich mir von Anfang an sicher Dieser tiefe Einschnitt in meinem Leben hat einen Sinn und mein Vater im Himmel, hat dies nicht einfach so aus Willkür zugelassen.
00:59:47: Mit dieser Gewissheit im Herzen bewahrte mich Gott vor Bitterkeit und Hass gegen den Operateur.
00:59:53: Als ich dem Arzt später noch einmal begegnete konnte ich dies ihm gegenüber sogar so formulieren.
00:59:59: Ich habe ihn sofort angesehen welch große Last dadurch von ihm abfiel.
01:00:03: In den nächsten fünf Jahren hing ich förmlich an Gottes Rockzipfel.
01:00:07: Ich verbrachte viel Zeit im Gebet.
01:00:10: Dabei durfte ich ihn besser kennenlernen und seine Nähe
01:00:12: erleben.".
01:00:14: So konnte ich irgendwann wie Hiob in der Bibel sagen, «Ich habe dich bisher nur vom Hörensagen gekannt, aber nun haben meine Augen dich gesehen.».
01:00:23: Das steht in Hiob, forty-fünf.
01:00:26: Ich erlebe nun viel mehr mit Gott und möchte diese Erlebnisse nicht mehr missen!
01:00:31: Einmal ging es mir an einem Sonntag so schlecht dass ich gebetet habe Ich glaube, du liebst mich nicht so richtig.
01:00:38: Wenn doch!
01:00:39: Dann sag es
01:00:39: mir!".
01:00:40: Keine zwei Stunden später kam in einem Online-Gottesdienst Gottes überraschende Antwort aus Jesaja fiftyfünfzig verszehn – einer Bibelstelle die mich schon seit meiner Geburt begleitet.
01:00:52: Berge mögen von ihrer Stelle weichen und Hügel zu Wanken beginnen.
01:00:57: Meine Liebe zu dir wird niemals weichen Und mein Friedensbund mit Dir wird nie mal wanken.
01:01:03: Das sagt der Herr, der Dich liebt.
01:01:06: Genauso tröstet mich der Fers aus seinem Dreiundzwanzig fers Vier.
01:01:10: Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal?
01:01:13: Du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich!
01:01:17: Gott lässt mich in Teil des Schnazes nicht allein sondern begleitet mich hindurch.
01:01:22: Und noch etwas – Gott gebraucht nun auch meine Erfahrungen um andere zu ermutigen Denn als Ärztin weiß ich nun was es heißt wenn jemand sagt dass er Schmerzen hat.
01:01:33: Viele meiner Patienten sind dafür sehr dankbar.
01:01:39: Offen für eine heilsame Begegnung?
01:01:43: Viele haben mit Jesus einer heilsamen Begegenung gehabt, so auch ein Mann namens Zachäos von dem der Arzt Lukas in seinem Evangelium im Kapitel neunzehn Vers eins bis zehn erzählt.
01:01:55: Ähnlich wie Zachäus haben seitdem unzählige Jesus erlebt.
01:01:59: Zachäus wollte Jesus unbedingt sehen und suchte eine Position aus der Indies.
01:02:04: gut möglich war Das Überraschende für ihn, Jesus sah ihn am Rande der Menschenmenge und lud sich bei ihm ein.
01:02:11: Zachhäus!
01:02:12: Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.
01:02:15: Möchten Sie Jesus näher kennenlernen?
01:02:18: Nun sie dürfen sicher sein er kennt sie und will schon längst mit ihnen in Beziehung treten.
01:02:24: Sackhäus nahm Jesus bei sich auf Erstaunt darüber dass er ihn mit dem Besuch ehrte und ihm mit Vertrauen begegnete Denn alle anderen hegten Arkwohn gegen ihn.
01:02:34: Bei einem Sünder ist er eingekehrt.
01:02:37: Was immer sie von sich selbst denken und wie andere über sie reden, entscheidend ist, wie Jesus sie sieht – und er gibt's ihn nicht auf!
01:02:46: Dabei hätte Jesus vordergründig allen Grund gehabt, sich nicht mit Zachhäus abzugeben, denn Er war ein Zolleinnehmer der für die römischen Besatzer Geld eintrieb.
01:02:55: Seine Position ermöglichte es ihm, seinen Landsleuten übermäßig viel abzuknöpfen – natürlich auch in die eigene Tasche.
01:03:03: Doch jetzt, wo Jesus in seinem Haus ist, geschieht etwas Erstaunliches.
01:03:08: Zachäus erklärt Jesus seinen Entschluss.
01:03:32: Dadurch wird eine völlige Neuausrichtung im Leben und Verhalten möglich.
01:03:36: Das bedeutet auch, dass sie sich von zwanghaften und destruktiven Mustern lösen können!
01:03:42: Wie ist dieser Sinneswandel bei Zachhäus zu erklären?
01:03:45: Jesus sagt was mit ihm passiert ist – heute ist diesem Haus Heil widerfahren.
01:03:51: Weil Jesus ihn begegnet ist und Zachhaus ihn vertraut und sich auf ihn eingelassen hat, erlebt er das Heil als Geschenk Gottes.
01:03:59: Wenn Sie sich für Jesus öffnen Begegnet ihnen das Heil, und das wird heilsam auf sie einwirken.
01:04:05: Es passiert etwas mit ihnen – in ihnen!
01:04:08: In Falle von Zachhäus betraf das auch seine Vertrauten, seine Familie, kurz sein Haus.
01:04:15: Für Sie begann eine neue Zukunft.
01:04:17: Das blieb in ihrer Umgebung nicht unbemerkt.
01:04:20: Wenn Jesus in ihrem Leben wirken kann, wird es auch auf Menschen die mit Ihnen umgang haben, nicht ohne Einfluss bleiben.
01:04:27: Hier kann sogar etwas heil werden, was bisher für sie undenkbar schien.
01:04:32: Jesus macht klar, dass das Erleben des Zachhäus nicht eine Einzelerscheinung ist.
01:04:37: Es ist geradezu seine Mission – dass alle Menschen solch eine Erfahrung machen können!
01:04:43: So sagt Jesus, dass er gekommen sei um die Verlohrenden zu suchen und zu retten.
01:04:48: Wenn das die Absicht ja der sehnlichste Wunsch von Jesus isst dann gibt es keinen Grund warum Sie sich davon ausnehmen sollten Wenn das bei Zachhäus möglich war, dürfen sie völlig sicher sein dass es auch bei ihnen möglich ist.
01:05:03: Das war Leben plus zum Thema heilsam!
01:05:07: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
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